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Wenn ich in Unternehmen meine Outplacement-Dienstleistungen präsentiere, fällt immer wieder mal der Name „George Clooney“. Mittlerweile habe ich gelernt zu akzeptieren, dass damit nicht die Ähnlichkeit im optischen Erscheinungsbild gemeint ist, sondern dass meine Gesprächspartner auf jene Rolle reflektieren, die George Clooney in dem Hollywood-Movie „Up in the Air“ spielt.

Clooney, der als Berater im Auftrag von Unternehmen in ganz Amerika unterwegs ist, um deren Mitarbeiter systematisch zu kündigen, ist offensichtlich vielen in Erinnerung geblieben. Aber das, was der Star in diesem Film macht, ist mit meiner Unterstützungsleistung genauso wenig vergleichbar, wie mein Äußeres mit jenem von George Clooney.

Was aber ist nun Outplacement?

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Kündigungen – COVID19-bedingt stehen in vielen Unternehmen solche Gespräche in den kommenden Monaten bevor. Sich von einem Mitarbeiter zu trennen, ist eine der unangenehmsten und schwierigsten Aufgaben einer Führungskraft. Die Emotionen des Betroffenen zu erleben und gleichzeitig klar zu argumentieren und arbeitsrechtlich sicher zu agieren – das schafft ein großes Spannungsfeld.

Aus Unsicherheit oder Schuldgefühlen der Führungskräfte enden Trennungsprozesse dann oft mit einem Ergebnis, das so niemand wollte – dem brutalen Gesichtsverlust des betroffenen Mitarbeiters und mit viel Frust im Team. Das muss nicht sein.

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Viele Menschen verbinden den Begriff Konflikt mit unangenehmen Gefühlen. Verdrängung heißt dann oft das Zauberwort. In der heutigen Mainstream-Welt haben wir den konstruktiven Umgang mit Unterschieden verlernt. Das ist schade – denn damit nehmen wir uns die Chance, nach dem Sinn und Nutzen eines Konfliktes zu fragen.

Und dieses Verhalten ist riskant. Konflikte, die nicht gelöst werden, reagieren immer gleich: Sie entwickeln eine unberechenbare Eigendynamik, bis sie eskalieren. Meistens zum ungünstigsten Zeitpunkt. Dann wird es wirklich unangenehm – und im Business auch teuer.

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Die COVID19-Krise in Österreich ist Mitte Juni 2020 vorerst durch. Mit dem Ende der massiven Einschränkungen geht nun für uns alle eine Lebensphase zu Ende, die bis dato undenkbar schien.  Ungewohnt war dabei auch ein von den politischen Entscheidungsträgern praktizierter Führungsstil, den man so in den Unternehmen nur mehr selten antrifft: Management by Angst.

Es lohnt sich einen Blick darauf zu werfen, inwieweit diese Angststeuerung ein probates Mittel ist, um Menschen in deren Krisenresistenz auch mittel- und langfristig zu festigen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil nun von denselben Entscheidungsträgern für den weiteren Umgang mit der COVID-Krise die Eigenverantwortung des Einzelnen eingefordert wird.

Da stellt sich bloß die Frage: Wo soll diese so plötzlich herkommen? Weiterlesen